()

Du fragst dich auch: Slow Juicer oder Zentrifugalentsafter, was ist eigentlich besser für dich und deine Küche? Die Welt der frisch gepressten Säfte ist fantastisch und voller Vitamine. Aber die Auswahl des richtigen Entsafters kann manchmal ganz schön verwirrend sein.

Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Deswegen schauen wir uns heute die beiden gängigsten Entsafter-Typen ganz genau an. Lass uns gemeinsam die Vor- und Nachteile beleuchten, damit du am Ende die beste Entscheidung für deinen gesunden Lebensstil treffen kannst.

Slow Juicer oder Zentrifugalentsafter: Was ist besser?

Der Unterschied einfach erklärt

Der grundlegende Unterschied liegt in der Arbeitsweise, die so verschieden ist wie Tag und Nacht. Ein Slow Juicer arbeitet, wie der Name schon sagt, langsam. Er besitzt eine massive Pressschnecke, die Obst und Gemüse ganz sanft und mit geringer Drehzahl, oft unter 100 Umdrehungen pro Minute, zerquetscht. Es ist wie eine kalte Presse im Miniaturformat. Der Saft wird dabei förmlich aus den Fasern herausgedrückt.

Ein Zentrifugalentsafter hingegen ist ein echter Sprinter. Er zerhäckselt Obst und Gemüse mit einem schnell rotierenden Messer. Stell dir das wie eine Reibe vor, die sich rasend schnell dreht. Der Saft wird dann durch die enorme Fliehkraft von den festen Bestandteilen getrennt und in einem Sieb nach außen geschleudert.

Nährstoffe: Warum kalt gepresst mehr bringt

Hier kommen wir zu einem Punkt, der vielen besonders wichtig ist. Durch die langsame und schonende Arbeitsweise des Slow Juicers entsteht deutlich weniger Reibungswärme. Weniger Wärme bedeutet, dass hitzeempfindliche Vitamine und Enzyme besser erhalten bleiben können.

Zudem hat der Saft beim Kaltpressen weniger Kontakt mit Sauerstoff. Das verringert die Oxidation. Das Ergebnis ist ein Saft, der nicht nur farblich frischer aussieht, sondern auch minimal länger haltbar ist und seine Nährstoffe besser bewahrt. Aber sei ehrlich zu dir: Jeder frisch gepresste Saft ist eine tolle, vitaminreiche Ergänzung für deinen Tag. Er ist kein Wundermittel und ersetzt keine vollständige Mahlzeit, aber eine leckere und schnelle Art, Vitamine zu tanken.

Slow Juicer oder Zentrifugalentsafter: Was ist besser?

Saftausbeute, Schaum und Geschmack

Beim Thema Saftausbeute hat der Slow Juicer die Nase vorn. Weil er die Fasern so gründlich auspresst, kommt der Trester, also die festen Reste, meistens fast trocken aus dem Gerät. Das bedeutet, du holst wirklich das Maximum an Flüssigkeit aus deinem Obst und Gemüse heraus. Das merkt man vor allem bei Blattgemüse wie Spinat oder Sellerie, wo die Zentrifuge oft an ihre Grenzen stößt.

Ein weiterer Vorteil des Slow Juicers ist der geringere Schaumanteil. Der Saft ist klarer und reiner im Geschmack. Bei Zentrifugalentsaftern kann es durch die schnelle Rotation zu mehr Schaumbildung kommen. Sie sind dafür besonders schnell, wenn es um hartes Obst wie Äpfel geht, haben aber oft Schwierigkeiten mit weichen Früchten oder eben Blattgemüse.

Lautstärke und Reinigung im Alltag

Die Lautstärke ist ein entscheidender Faktor, wenn du deinen Entsafter regelmäßig nutzen möchtest. Ein Zentrifugalentsafter kann durch seine hohe Drehzahl schon mal ziemlich laut werden. Gerade am frühen Morgen, wenn alle anderen noch schlafen, kann das störend sein.

Der Slow Juicer hingegen arbeitet angenehm leise. Du kannst dich unterhalten oder Musik hören, während er seinen Job macht. Und die Reinigung? Das ist oft der Knackpunkt, warum Geräte in der Ecke landen. Beim Slow Juicer gilt: Am besten sofort nach Gebrauch unter fließendem Wasser abspülen. Mit der beiliegenden Reinigungsbürste bist du in der Regel in etwa zwei Minuten fertig. Die sofortige Reinigung ist der Schlüssel zur Alltagstauglichkeit. Wenn es zu kompliziert wird, landet das Gerät schneller wieder im Schrank, als dir lieb ist.

Für wen lohnt sich was?

Nach diesem Vergleich fragst du dich bestimmt, welcher Entsafter nun der richtige für dich ist.

  1. Der Zentrifugalentsafter ist ein guter und meist günstigerer Einstieg in die Welt des Entsaftens. Wenn du nur gelegentlich Saft zubereitest, hauptsächlich hartes Obst wie Äpfel oder Karotten entsaften möchtest und es dir vor allem um Schnelligkeit geht, dann ist er eine solide Wahl für dich.
  2. Der Slow Juicer ist die Investition wert, wenn du regelmäßig entsaften möchtest, viel Wert auf eine hohe Saftausbeute legst und auch gerne Blattgemüse, Kräuter oder Sellerie in deinen Saft gibst. Er arbeitet leise, schonend und liefert einen klaren, nährstoffreichen Saft. Wenn du das Entsaften zu einem festen Bestandteil deines gesunden Alltags machen möchtest, dann ist der Slow Juicer die bessere Langzeitlösung für dich.
Am Ende zählt, dass du das Gerät findest, das zu deinen Gewohnheiten passt und dich dabei unterstützt, leckere und gesunde Säfte zu genießen.

Meine liebsten Saft-Rezepte für den Hurom

Wenn du direkt loslegen willst: Diese fünf frisch gepressten Säfte mache ich am liebsten. Alle sind leicht, kalorienarm und mit genauen Grammangaben. Klick dich rein:

Häufige Fragen

Wie lange hält frisch gepresster Saft aus dem Slow Juicer?

Am besten schmeckt und wirkt der Saft, wenn du ihn sofort nach dem Pressen trinkst. Durch die schonende Kaltpressung hält sich Slow Juicer Saft, gut gekühlt und luftdicht verschlossen, aber auch 24 bis maximal 48 Stunden im Kühlschrank.

Kann ich mit einem Slow Juicer auch Nussmilch zubereiten?

Ja, die meisten Slow Juicer eignen sich hervorragend für die Herstellung von Nussmilch. Du musst die Nüsse vorher einweichen und kannst sie dann zusammen mit etwas Wasser durch den Entsafter geben. So erhältst du frische Mandel-, Hafer- oder andere Pflanzenmilch.

Ist ein teurer Slow Juicer wirklich so viel besser als ein günstigeres Modell?

Oft investierst du bei teureren Modellen in hochwertigere Materialien, eine robustere Verarbeitung und eine längere Lebensdauer. Auch die Saftausbeute und die Vielseitigkeit können bei Premium-Modellen besser sein. Für den Einstieg gibt es aber auch gute, günstigere Modelle. Wichtig ist, dass das Gerät zu deinen Bedürfnissen passt.

Was kann ich mit dem übrig gebliebenen Trester vom Entsaften machen?

Den Trester musst du nicht wegwerfen! Er ist voller Ballaststoffe und kann vielseitig verwendet werden. Aus Karotten-Trester lassen sich zum Beispiel leckere Rohkost-Cracker oder Gemüsefrikadellen machen. Apfeltrester eignet sich super für Backwaren oder Müsliriegel. Sei kreativ und gib ihm ein zweites Leben!

Mein Entsafter: der Hurom H70-ST

Ich presse meine Säfte mit dem Hurom H70-ST, einem Slow Juicer aus der Pure Press Line. Er presst Obst und Gemüse langsam und kalt, statt sie schnell zu zerhäckseln. Dadurch bleiben mehr Vitamine erhalten, der Saft oxidiert langsamer und es entsteht kaum Schaum.

TechnikSlow Juicer / Kaltpresse, rund 60 U/min
Leistung150 Watt
Garantie15 Jahre auf den Motor
Gewichtca. 5,5 kg
MaterialBPA-frei, Sieb & Pressteile aus Edelstahl
Einfüllengroßer Trichter für ganze Stücke – weniger schnippeln
Reinigungin ca. 2 Minuten, viele Teile spülmaschinenfest
FarbenWeiß, Titan-Grau, Matt-Schwarz

Was ich im Alltag besonders schätze: die hohe Saftausbeute (der Trester kommt fast trocken heraus), das leise Arbeiten und dass er sich in rund zwei Minuten reinigen lässt. Deshalb entsafte ich damit fast jeden Morgen.

🎁 Mit meinem Code sparst du 10 % auf den Hurom H70-ST im Hurom-Shop:

JANINE10

Einfach im Warenkorb eingeben.

Meal Prep zum Abnehmen – eBook mit 2 Wochenplänen

Kostenlose Rezepte direkt in dein Postfach

Melde dich für meinen kostenlosen Newsletter an und erhalte jede Woche neue gesunde Rezepte und Saft-Ideen, einfach und schnell gemacht.

Merke dir diesen Beitrag!

Pinne dir den Artikel auf Pinterest, damit du ihn wiederfindest.

Slow Juicer oder Zentrifugalentsafter: Was ist besser? – Pin für Pinterest

Wie hat dir das Rezept gefallen?

Jetzt bewerten

Durchschnittliche Bewertung / 5. Vote count:

Bisher keine Bewertung vorhanden