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Du überlegst, dir einen Slow Juicer zu kaufen, und möchtest wissen, worauf du wirklich achten solltest? Super! Ich teile meine Erfahrungen und zeige dir, wie du das passende Gerät für dich findest. Ein frisch gepresster Saft ist eine wunderbare Ergänzung für deinen Tag. Er liefert Vitamine und Mineralien auf leichte Weise und kann dir helfen, mehr Obst und Gemüse in deine Ernährung zu integrieren. Aber er ist kein Wundermittel und ersetzt keine vollständige Mahlzeit.

Mein Ziel ist es, dir eine ehrliche Kaufberatung zu geben. Es geht nicht darum, das teuerste Modell zu kaufen oder blind irgendeiner Empfehlung zu folgen. Wir schauen uns an, was einen guten Slow Juicer ausmacht und welche Aspekte für deinen Alltag entscheidend sind, damit du am Ende wirklich Freude an deinem neuen Küchenhelfer hast.

Slow Juicer kaufen: Worauf du achten solltest

Vertikal oder horizontal – welche Bauart?

Wenn du dir einen Slow Juicer kaufen möchtest, stehst du schnell vor der Frage: Vertikal oder horizontal? Beide Bauarten haben ihre Vor- und Nachteile, die du für deine Entscheidung kennen solltest.

Vertikale Slow Juicer sind in der Regel platzsparender und passen gut in kleinere Küchen. Sie arbeiten oft mit einem einzigen Pressmechanismus von oben nach unten, was bedeutet, dass du weniger selbst stopfen musst. Viele Sorten von Obst und Gemüse ziehen sie fast von alleine ein. Für den täglichen Gebrauch und eine vielseitige Saftauswahl sind sie oft die praktischere Wahl. Sie sind alltagstauglich und unkompliziert zu bedienen.

Horizontale Slow Juicer sind besonders stark, wenn es um faseriges Gemüse wie Sellerie, Gräser wie Weizengras oder Blattgemüse geht. Sie pressen diese Zutaten oft sehr effektiv aus und liefern einen klaren Saft. Allerdings benötigen sie meist mehr Platz auf der Arbeitsplatte und erfordern oft etwas mehr Geduld und manuelles Nachschieben der Zutaten. Wenn du hauptsächlich Weizengras oder sehr faseriges Blattgemüse entsaften möchtest, könnte ein horizontales Modell interessant sein. Für die meisten von uns, die eine gute Mischung aus Obst und Gemüse entsaften möchten, reicht jedoch ein vertikaler Slow Juicer vollkommen aus.

Diese 6 Dinge sind beim Kauf wirklich wichtig

Einen Slow Juicer kaufen ist keine Kleinigkeit, deshalb habe ich die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die du vor dem Kauf beachten solltest:

  1. Niedrige Drehzahl: Achte darauf, dass der Juicer mit einer möglichst niedrigen Umdrehungszahl pro Minute arbeitet, idealerweise um die 60 U/min, um eine schonende Entsaftung zu gewährleisten und Vitamine sowie Enzyme zu erhalten.
  2. Hohe Saftausbeute / trockener Trester: Ein gutes Gerät holt das Maximum aus deinen Zutaten heraus, was sich an einem möglichst trockenen Trester erkennen lässt und auf eine effiziente Pressung hindeutet.
  3. Einfache Reinigung: Wenn die Reinigung zu kompliziert ist, landet der Juicer schnell in der hintersten Ecke des Schranks. Ein Slow Juicer sollte in wenigen Handgriffen zerlegbar und einfach zu säubern sein.
  4. Leiser Motor: Niemand möchte morgens die ganze Familie mit einem lauten Gerät wecken; ein leiser Motor macht das Entsaften deutlich angenehmer.
  5. Lange Motor-Garantie: Eine lange Garantiezeit auf den Motor, oft 5 bis 10 Jahre, ist ein starkes Zeichen für die Qualität und Langlebigkeit des Geräts und gibt dir zusätzliche Sicherheit.
  6. Großer Einfülltrichter: Ein breiterer Einfüllschacht reduziert die Vorbereitungszeit, da du weniger Obst und Gemüse vorschneiden musst.

Slow Juicer kaufen: Worauf du achten solltest

Wie viel muss ein guter Slow Juicer kosten?

Die Preisspanne bei Slow Juicern ist groß, und es ist verständlich, wenn du dir unsicher bist, wie viel du investieren solltest, wenn du einen Slow Juicer kaufen möchtest. Gute Einsteigermodelle starten oft im Bereich von 150 bis 250 Euro. Für diesen Preis bekommst du in der Regel einen soliden Juicer, der seinen Job gut macht und für den gelegentlichen Gebrauch ausreicht.

Wenn du aber regelmäßig und viel entsaftest oder Wert auf besondere Langlebigkeit und Effizienz legst, bewegen sich Premium-Modelle eher im Bereich von 400 bis 500 Euro. Sei ehrlich zu dir: teurer heißt nicht automatisch immer besser. Doch bei diesen Geräten merkst du oft den Unterschied in der Qualität des Motors, der Saftausbeute und der Robustheit der Materialien. Diese Investition zahlt sich aus, wenn du deinen Slow Juicer wirklich oft nutzen möchtest und er zuverlässig über Jahre hinweg gute Dienste leisten soll. Für den Anfang muss es aber kein High-End-Modell sein.

Welchen Slow Juicer nutze ich?

Die Frage, welchen Slow Juicer ich persönlich nutze, bekomme ich oft gestellt. Ich habe über die Jahre einige Modelle ausprobiert, aber mein aktueller Favorit ist der Hurom H70-ST. Er ist für mich der perfekte Allrounder und erfüllt genau die Kriterien, die mir wichtig sind.

Die Saftausbeute ist hervorragend, und der Trester ist immer angenehm trocken. Das zeigt mir, dass er das Beste aus meinen Zutaten herausholt. Außerdem ist er wirklich leise im Betrieb, was ein großer Pluspunkt ist, gerade wenn ich morgens entsafte. Was ich besonders schätze, ist die unkomplizierte Reinigung. Das geht super schnell, und das ist entscheidend, damit der Juicer auch wirklich regelmäßig zum Einsatz kommt. Dazu kommt eine lange Garantie, die mir ein gutes Gefühl gibt. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket.

Häufige Fehler beim Kauf

Wenn du einen Slow Juicer kaufen möchtest, lauern einige Fallstricke. Diese typischen Fehler kannst du ganz leicht vermeiden:

  • Nur auf den Preis schauen: Ein extrem günstiges Gerät mag verlockend sein, aber oft leidet die Qualität, die Saftausbeute und die Haltbarkeit darunter.
  • Reinigungsaufwand unterschätzen: Ein kompliziert zu reinigendes Gerät wird schnell zur Last. Achte unbedingt auf eine einfache Handhabung nach dem Entsaften.
  • Zu kleinen Trichter wählen: Wenn du jedes Obst und Gemüse mühsam in winzige Stücke schneiden musst, vergeht dir schnell die Lust am Entsaften. Ein größerer Einfülltrichter spart dir viel Zeit.
  • Lautstärke ignorieren: Ein lauter Motor kann schnell nerven, besonders wenn du morgens Saft zubereitest. Teste, wenn möglich, die Lautstärke oder lies entsprechende Bewertungen.
  • Gerät kaufen, das dann im Schrank verstaubt: Das ist der größte Fehler! Wähle ein Modell, das wirklich zu deinen Bedürfnissen und deinem Alltag passt, damit du es auch wirklich regelmäßig nutzt und es nicht zur teuren Küchen-Dekoration wird.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Slow Juicer und Zentrifugalentsafter?

Ein Slow Juicer presst Obst und Gemüse langsam und schonend aus, wodurch Vitamine und Enzyme besser erhalten bleiben und weniger Oxidation stattfindet. Ein Zentrifugalentsafter zerkleinert die Zutaten mit hoher Geschwindigkeit und trennt den Saft durch Fliehkraft, was zu mehr Sauerstoffeintrag und Schaumbildung führen kann.

Welche Lebensmittel kann ich mit einem Slow Juicer entsaften?

Du kannst eine große Vielfalt an Obst und Gemüse entsaften, von Äpfeln und Karotten über Beeren und Orangen bis hin zu Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl und sogar Ingwer oder Weizengras. Faserige oder sehr harte Zutaten wie Sellerie sind für Slow Juicer ebenfalls kein Problem.

Ist Saft aus dem Slow Juicer wirklich gesünder?

Der Saft aus einem Slow Juicer gilt als besonders nährstoffreich, da die schonende Pressung im Vergleich zu schnellen Zentrifugalentsaftern mehr Vitamine, Mineralien und Enzyme bewahrt. Er ist eine tolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung, aber er ist kein Allheilmittel und sollte immer als Teil deines gesunden Lebensstils betrachtet werden.

Wie reinige ich meinen Slow Juicer am besten?

Am besten reinigst du deinen Slow Juicer direkt nach dem Gebrauch. Zerlege ihn in seine Einzelteile und spüle alle abnehmbaren Teile unter fließendem Wasser ab. Oft reicht das schon. Für die Siebe und feineren Öffnungen gibt es meist eine spezielle Bürste, die du nutzen solltest, um alle Rückstände zu entfernen. Einige Teile sind auch spülmaschinenfest, aber ein schnelles Handspülen ist oft effektiver und schonender.

Mein Entsafter: der Hurom H70-ST

Ich presse meine Säfte mit dem Hurom H70-ST, einem Slow Juicer aus der Pure Press Line. Er presst Obst und Gemüse langsam und kalt, statt sie schnell zu zerhäckseln. Dadurch bleiben mehr Vitamine erhalten, der Saft oxidiert langsamer und es entsteht kaum Schaum.

TechnikSlow Juicer / Kaltpresse, rund 60 U/min
Leistung150 Watt
Garantie15 Jahre auf den Motor
Gewichtca. 5,5 kg
MaterialBPA-frei, Sieb & Pressteile aus Edelstahl
Einfüllengroßer Trichter für ganze Stücke – weniger schnippeln
Reinigungin ca. 2 Minuten, viele Teile spülmaschinenfest
FarbenWeiß, Titan-Grau, Matt-Schwarz

Was ich im Alltag besonders schätze: die hohe Saftausbeute (der Trester kommt fast trocken heraus), das leise Arbeiten und dass er sich in rund zwei Minuten reinigen lässt. Deshalb entsafte ich damit fast jeden Morgen.

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